Verein
historisches
Beuren e.V.
    -     VHB




2004     Gründung des Verein historisches Beuren e.V. - VHB
           
            Dr. Dietrich Braun ist der erste 1. Vorsitzender des VHB

            Der VHB plädiert für den Erhalt des 1594 erbauten Gebäudes Rathausstraße 1
  
           

           Im Gebäude Rathausstraße 1 ist noch viel von seiner ursprünglichen Bausubstanz erhalten. Es
           könnte ein wahres Kleinod sein
. Dessen Zustand gilt als gut, auch wenn es äußerlich einen
           eher desolaten Zustand abgibt
.
 

2005     Zahlreiche Veröffentlichungen in den „Beurener Mitteilungen“ zur Historie Beurens 
            und dessen Veränderungen in den letzten Jahrzehnten. Bildervortrag über das alte Beuren  
            und  Darstellung der Besonderheiten alter Bauten und deren Detailreichtum
 
2006     Mitwirkung des VHB bei der Einweihung der neuen Ortsmitte. An zwei Aktionsplätzen
           führte ein Seiler in sein Handwerk ein und Zimmerleute beilten nach historischem Vorbild
           Balken, spalteten Schindeln und bohrten Deicheln 

           Herausgabe eines Ortsführers durch das historische Beuren
 

2007    Gedichte aus der Tonne. Eine Einladung von Beurener Bürgern mit dem VHB zur   
           Literaturbegegnung auf der Straße

           Nachbau und Einweihung einer hölzernen Gruhbank beim Freilichtmuseum unter Mitwirkung 
           vom Landfrauenverein und Musikverein

          
           Bereits kurz nach der Aufstellung der Erklärungstafel für die Gruhbank wurde diese zerstört
           und das Blumenfass umgeworfen

 

2008     Besuch mit Führung der Baustelle Kelter in Linsenhofen

            Besuch mit Führung durch das Trachtenmuseums in Pfullingen
                       

2009     Mitwirkung bei der Erfassung von Kleindenkmalen im Kreis Esslingen auf
            Beurener Gemarkung

            Besuch des Papiermuseums (ehemaliges Schlössle) in Lennigen

          
           Fassade des Papiermuseums (Schlössle) in Lenningen


            VHB stiftet eine Figur des Hl. Augustinus der evangelischen Kirche für die Nikolauskirche

           
           Die Augustinusfigur in der Nikolauskirche. Das Podest und die Buchsäule sind neu              
           dazugekommen
(Ausführung Günter Kretzschmar)


            Abriss des 400 Jahre alten Gebäudes Härdtenbühlstraße 2

           
            Das Gebäude vor dem Abriss

          
           Das Gebäude wurde auf Veranlassung vom Landratsamt Esslingen abgerissen. Durch
           Sofortvollzug konnten wir vom VHB leider keine Untersuchung mehr auf Schäden durch einen
          versiierten Bautechniker/Restaurator vornehmen lassen.
         

 

2010    Gedenkausstellung zum 150sten Todestages von Pfr. Johann Christian Knecht
           in der Nikolauskirche Beuren
 

2011     Fotoausstellung im Rathaus Beuren „Türe und Tore in Beuren und Balzholz

            Bildervorttrag  "Beuren in alten und neuen Ansichten"

           
            Auf große Resonanz stoß unser Bildervortrag im Heiligenkeller der "Alten Schule"

            Besuch beim Kelterverein Metzingen-Neuhausen

           
            Der mächtige Kelterbaum in einer der Keltern in Metzingen-Neuhausen
           

            Buchvorstellung zur Nikolauskirche

           
            Die Autoren des Buches zur Nikolauskirche von links:
           Cornelia Sanwald, Dr. Dietrich Braun, Gerda Sautter, Günter Kretzschmar

 

2012     Mitwirkung beim Festakt „90 Jahre Haus Aichele

            Mitwirkung bei der 1. Biosphärenwoche in der Beurener Kelter

           
            Bei der Biosphärenwoche stellten wir ein Holzmodell eines Fachwerkhauses vor, dass die
            Technik des Überplattens demonstrierte. Auf die typischen Holznägel haben wir dabei  
            verzichtet
.

            Umfrageaktion gemeinsam mit der Gemeinde Beuren bei Hausbesitzern von historischen 
            Gebäuden zu deren Absichten für die Zukunft
 
2013     Gemeinde Beuren initiiert mit Erfolg „Haus zu verschenken“. VHB macht zwei
            Renovierungsfirmen, die sich auf Altbausanierung spezialisiert haben, auf die Aktion 
            aufmerksam.

           
            Dieses Gebäude stammt aus dem Jahr 1396 und wurde im Rahmen "Haus zu verschenken"
            landesweit bekannt! Seit 2014 wird es nun saniert.

 
2014     Gemeinsam mit der Gemeinde Beuren, STEG und VHB wird das Sanierungsgebiet III im 
            Bürgerhaus vorgestellt. In den „Beurener Mitteilungen“ startet der VHB eine umfangreiche 
            Informationskampagne zu Sanierungsfragen unter dem Motto
            „Altes Haus – was nun? Was tun?“       

            Die alte und restaurierte Brunnenfahne bekommt wieder ihren angestammten Platz auf dem  
            Karlsplatzbrunnen. Gleichzeitig wird auch der Oboliskenstein, auf dem die Brunnenfahne
            montiert wurde, erneuert

           

            Die restaurierte Brunnenfahne auf dem Karlsplatzbrunnen
 
          
            Ausflug zur Ausstellung "500 Jahre Tübinger Vertrag" in die Kunsthalle Tübingen mit   
            anschließender Führung durch die Tübinger Altstadt zu historischen Orten zum Tübinger
            Vertrag.
     

            1. Platz beim Ehrenamtspreis Starke Helfer - Heimat (er)leben der Kreissparkasse
                Nürtingen und der Nürtinger Zeitung für "Altes Haus - was nun? Was tun?"

 
    
   Im Bild von links: Franz Scholz (Kreissparkasse Esslingen-Nürtingen), Jürgen Kretzschmar,
   Raimund Maier, Gerda Sautter (alle VHB), Monika Krichenbauer (Nürtinger Zeitung)



           1. Platz beim Förderpreis der Region Stuttgart in der Kategorie Denkmalschutz   
                und Heimatpflege
für "Altes Haus - was nun? Was tun?"

            
             Im Bild von links: Dr. Gustav Schöck (Jurymitglied), Raimund Maier, Gerda Sautter,
             Jürgen Kretzschmar (alle VHB), Frank Ackermann (Toto-Lotto)


 Kleiner Rückblick auf unser Kellerfeschd anlässlich 10 Jahre VHB
  Die berühmte „Route 66“ gibt es zwar nicht in Beuren, aber eine runde Strecke hat der
  „Verein historisches Beuren e.V. – VHB“ auch schon hinter sich gebracht. Mit diesem Song, der
  von verschiedensten Musikgruppen um Nat King Cole oder Chuck Berry und den Rolling Stones
  interpretiert wurden, eröffnete das Trio um Sandra Linsenmayer den Jubiläumsabend zum
  zehnjährigen Bestehens des VHB. Es sollte aber kein Abend werden, der minutiös die
  vergangenen 10 Jahre in langatmigen Reden Revue passieren lies, sondern man wollte die
  Mitglieder und Gäste  vor allem mit gutem Essen und guter Musik verwöhnen. Musikalische
  bewegte sich die Band in einem Stilmix zwischen Rock, Jazz und Pop der vergangenen 70
  Jahre in mal bluesigen, jazzigen oder popigen Arrangements. Sicher etwas ungewohnt für
  manche Ohren, die vielleicht auch deutsche Texte erwarteten. Das tat aber der Stimmung
  keinen Abbruch. Es wurde ein gemütlicher und lockerer Abend mit einem kurzweiligen
  Rückblick auf die vergangenen zehn Jahre. Die in dieser Zeit von Vereinsseite
  durchgeführten, kleineren und größeren Aktivitäten wurden dann im letzten Jahr von der KSK
  - Esslingen/Nürtingen und von der Region Stuttgart in der Kategorie "Heimat und
  Denkmalschutz" jeweils mit dem 1. Preis ausgezeichnet. Eine große Ehre aber auch Ansporn
  für die nächsten zehn Jahre. Eine Lichtschau mit Motiven aus Beuren und Balzholz an den
  Bruchsteinwänden des Heiligenkellers während des ganzen Abends sorgte für eine zum Teil
  geheimnisvolle Atmosphäre. Die Bilder zeigen die Bandmitglieder von links
Roland
  Schubert
, Sandra Linsenmayer und Markus Werner im fast vollen Heiligenkeller (unteres Bild).






2015        Tiefenbachstraße 9 wurde in der Woche vor dem
              "Tag des offenen Denkmals 2015" abgerissen



Das Gebäude Tiefenbachstraße 9 stand schon seit Jahren leer. Über diese Zeit wurde es durch die Witterung sehr in Mitleidenschaft gezogen, denn es wurde nichts mehr daran gemacht. Eigentümer war die Gemeinde Beuren.
Nun wurde es in der Woche vor dem "Tag des offenen Denkmals 2015" abgerissen!
So entsteht eine Baulücke nach der anderen - ein wahres Aushängeschild für Beuren.
Und so wird die Tiefenbachstraße in ihrem typischen Charakter zerstört.
Und wenn dann eine Neubebauung stattfinden wird, wie wird diese dann aussehen? Vielleicht so wie in der unteren Linsenhofer Straße gegenüber dem unteren Backhaus?